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Das Unternehmen / Geschichte

Kinnegrip ab ist ein erfolgreiches Unternehmen und die Muttergesellschaft des Kinnegrip-Konzerns. Ein großer Teil der Produktion (mehr als 90%) wird exportiert und der Vertrieb erfolgt durch eigene Vertriebsgesellschaften in Deutschland und Italien sowie durch Händler in den meisten europäischen Ländern. Im Werk in Lidköping sind ca. 75 Mitarbeiter tätig. Das Unternehmen stellt Rungensysteme für LKW's her. Die geschäftliche Tätigkeit baut auf der ursprünglichen Idee des Gründers und Eigentümers Göran Rosén auf, Rungen mit Verschlusssystemen für Schwerfahrzeuge zu entwickeln, ein Produkt, mit dem Rosén in Europa Neuland betrat.

Göran Rosén begann seine berufliche Laufbahn als Lkw-Fahrer und dachte schon bald über Möglichkeiten nach, wie man die schwere Arbeit mit den schweren Lkw-Rungen auf einer Lkw-Ladefläche vereinfachen könnte. Er stellte fest, dass ein rationeller Palettentransport auf Grundlage der Fahrzeugbreite unmöglich war, da die Außenmaße des LKW's gerechnet wurden, und LKW's mit außen liegenden Beschlägen machten dies unmöglich. Rosén entwickelte daher eine ganz neue Lösung für dieses Problem, eine Runge mit eingebautem Verschluss, die vom Boden aus bedient werden konnte, ohne dass der Fahrer auf das Rad und die Seitenbordwände klettern musste, um die Bordwände fest zu spannen. Der Runge gab er die Bezeichnung „Kinnegrip“ nach dem Berg Kinnekulle. Roséns Idee wurde Wirklichkeit, und im Juni 1966 wurden die ersten Rungen lanciert. Heute ist Kinnegrip eines der führenden Unternehmen der Branche.

Die Kinnegrip-Runge gibt es für verschiedene Systeme und in unterschiedlichen Ausführungen, vor allem in Stahl, aber auch in Aluminium. Die Produktion erfolgt im Werk in Lidköping, vom Ausstanzen und Biegen der Stahlteile über das Schweißen und Montieren bis zur Schlussstation, in der die Teile geprüft und mit Korrosionsschutz/Grundierung versehen werden.

Die im Herstellungsprozess erforderlichen, zahlreichen Schweißarbeiten waren früher mit starker körperlicher Beanspruchung verbunden, die kontinuierliche Installation von Robotern hat jedoch zu einer guten Arbeitsumgebung und einer rationellen Produktion geführt. Mit ca. 25 Robotern ist Kinnegrip ab derzeit eines der Industrieunternehmen mit der größten Roboterdichte Schwedens.

Das Unternehmen verarbeitet enorme Mengen Stahl und so gut wie alle Teile werden vor Ort gefertigt. Die Produktion so weit wie möglich in Lidköping durchzuführen, ist seit jeher die Zielsetzung, um gute Qualität sicherstellen zu können. Es wurden große Investitionen in eine neue Lackieranlage getätigt und in der Produktion werden keine Lösungsmittel eingesetzt. Dank eines umfassenden Kontrollprogramms für die Lackier-, Entfettungs- und Waschanlage kommt es nicht zu Verunreinigungen. Wir stellen hohe Anforderungen an uns selbst, um die Handhabung kontinuierlich zu verbessern und auf diese Weise die Gefahren für Mensch und Umwelt zu minimieren. Das Personal wird kontinuierlich in neuen Techniken und Umweltdenken geschult.

Zweckmäßige Räumlichkeiten mit einem rationellen und energiesparenden Produktionsprozess waren die Voraussetzung, um eine marktführende Position zu behalten und eine Beschäftigung mit guten Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Kontinuierliche Erneuerung und die Installation von Energierückgewinnungssystemen für Ventilation und Heizung sowie der Anschluss der Immobilien des Konzerns an das Fernwärmenetz liegen in Linie mit dem übergreifenden Umweltdenken des Unternehmens. Die Arbeit mit der inneren und äußeren Arbeitsumgebung erfolgt kontinuierlich und das Unternehmen hat an einem Arbeitsumweltfondprojekt teilgenommen.

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